Hallo, liebe Freunde!
Was lange fehlte kommt jetzt hier.
Die Geschichte von Walk Around.
Angefangen hat alles im Sommer 1995 auf einer
Paddeltour in MacPomm (schott.:Mecklenburg Vorpommern).
Mit meiner Minigitarre lag ich oft singend vorne im Paddelboot und lies mich von meinem Kumpel Happi über die Seen paddeln. Danke nochmal.
Als Kind der 80er wollte ich wissen, wie all die U2´s, Simple Minds und Dire Straits zu diesen wunderbaren Songs kamen und entdeckte dabei, dass alle aus dem gleichen Krug schöpften - Irish Water...
Und so lernte ich meine ersten Irish Folk Songs und hatte mich verliebt! Und wenn sie nicht gestorben sind,...
Kaum zu Hause suchte ich einen Gleichgesinnten, der mit mir und diesen Songs auf die Bühne wollte.
Gesucht, gefunden! Meine erster großartiger Partner war der Multiinstrumentalist und Sänger Sascha A. Giebel. Unser Repertoire bestand aus Songs unserer Heroes (Bob Geldof, Van Morrison, Sting, Simple Minds, U2, etc.) und den ersten Irish Folk Songs. HERR HERBST war geboren und nach einem kleinen, gelben Teddybär benannt. Unser WALK AROUND (engl.: Spaziergang) durch die Welt der Irish/Scottish/Celtic - Music hatte begonnen. Wir hatten zwei klasse Jahre mit vielen, vielen Auftritten in und um Berlin, auf Party´s und Hochzeiten, in Pubs und Clubs.
Dann rief die große, weite Welt und Alex machte sich auf und davon über den großen Teich...
Naja, schade. Nicht zu ändern. Doch Auftritte waren festgemacht, Anfragen kamen und ich suchte einen Kollegen!
Gesucht, gefunden! Stefan Faruhn. Sänger. Und der unglaublichste Akustikgitarrist mit dem ich je gespielt habe. Eine Seele von Mensch und wunderbar verrückt. Doch leider nicht gemacht für die Welt des Showbiz... Musikmachen UND Geld verdienen waren zu viel. Nach ein paar irren Gigs war schon wieder Schluß. Kurz und heftig. Und HERR HERBST war gestorben. War einfach zu viel für den kleinen Bären, das ganze Hin- und Her!
Aber ich wollte spielen! Wollte singen! Wollte weiter raus mit meiner Musik!
Also, nochmal neu! Neuer Partner, neuer Name und lauter neue Songs. Mehr Pogues. Mehr Bucks. Mehr Druck.
WALK AROUND.
Ich suchte und fand meinen dann langjährigen musikalischen Partner. Steffen Zünkeler. Bassist und Sänger. Mehr Energie geht nicht! Nicht in der Gewichtsklasse. Ein Wahnsinniger, dem schon mal schwindlig wurde beim spielen. Danke, Steffen! Waren fast fünf wunderbare Jahre und ich weiß nicht wie viele Auftritte von Freiberg bis Flensburg. Von Franken bis Frankfurt. Im Duo. Im Trio, mit Volker Frischling am Schlagzeug oder mit Ulli Barthel an der Geige. Oder als Quartett alle zusammen. Höhen. Tiefen. Erfolg und Ernüchterung. Das ganze Programm. Die beste Schule die man sich denken kann. Tausende Kilometer Autobahn. Endlose Gespräche.
Wir waren gut voran gekommen. Wollten wachsen. Auf die großen Bühnen...
Bis Steffen die große Stadt zu viel wurde. Die kleine Welt rief und er sich auf und davon machte über die Berge...
Und wieder einmal hatte ich einen Sack voll Aufträge und Songs ohne Ende! Naja, geh´ ich eben spazieren...
...oder rufe mal bei Sören an. Sören Marquardt. Auch Bassist. Auch Sänger. ”Haste Lust auf Irish Folk?” ”Lass uns mal was spielen.” Cool. Groovt. Na, dann - auf drei tolle Jahre zwischen Folk und Festen. Songs und Resten. Resten der Vergangenheit. Mir ging´s nicht so richtig gut und Sören folgte dem Ruf der Heimat und ging mit seiner Frau und den Kindern zurück in den mittleren Westen, nach Düsseldorf. Danke Dir für die positive Energie und die vielen Stunden in unserem DichterDuo... BerlinBlues.
Gut, also mit Kontrabassisten zu spielen war schwierig geworden. Probieren wir´s eine Nummer kleiner.
Mit Ulli Barthel im Duo. Violine. Fiddel total. Ulli ist einzigartig. Alles Musik. Viel haben wir gespielt. Wunderbare Momente. Danke!
Aber wie das so ist. Die Zeit war knapp für Ulli. Vorher schon. Aber nach seiner Berufung an das Deutsche Theater in Berlin, den festen Probenterminen, Premieren,...
...mal sehen, vielleicht klappt´s mal wieder...
Aber es geht noch viel, viel kleiner. Mundharmonika. Detlef Grobba. Der wahrscheinlich beste Mann auf diesem Instrument in deutschen Landen. Zusammen mit Ulli Barthel haben wir in Klingenthal seine Record-Release-Party beim Mundharmonikafestival gefeiert. Zusammen haben wir mit seinem großen Vorbild Charlie McCoy gespielt, auch in Klingenthal. Und davor und danach viele schöne Auftritte im Duo hingelegt. Eine sehr, sehr fruchtbare Zeit!
Unsere Wege haben sich gekreuzt. Und unsere Wege gingen wieder auseinander. Woll´n doch mal sehen, was die Zukunft noch bringt...
So, das war´s bis hierher. Wiedermal auf der Suche. Wieder mal spazieren gehen, WALK AROUND...
...und mal sehen, wen ich auf meiner musikalischen Wanderung noch so treffe. Es deutet sich gerade was an...
Beste Grüße,
Sunny